Diese Bilder habe ich heute an der syrischen Grenze aufgenommen. Sie zeigen Hisbollah-Leute, die dort Versuche von ISIS- und Al-Nusrah-Kämpfern abwehren, im Libanon Fuß zu fassen. Weiterlesen
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„Vielleicht reiten wir sogar auf der selben Welle, Mann“
Der Mann auf dem Bild ist Imad (23), Skater, Surfer, Tontechniker. Sein echter Name klingt besser. Aber als Imad seine kleine Geschichte erzählt hat, will er lieber doch nicht erkannt werden. Weiterlesen
Die letzte Bastion Jesu
Die Frau mit dem blauen BH
Mal kurz weg vom Thema Libanon: Ein dankenswerter Beitrag von Watson.ch über die Frau, die bei der ägyptischen Tahrir-Revolution brutal misshandelt (und zufällig gefilmt) wurde. Tausende andere Frauen und Männer erlebten das gleiche Martyrium. Weiterlesen
Erster Eindruck von der Hisbollah
Schon vor Wochen habe ich eine Mail an die Pressestelle der Hisbollah geschrieben und um einen Kontakt gebeten. Die Antwort kam nach einem Tag: „036… (eine Telefonnummer) rana“. Heute ist der Tag gekommen, an dem ich Rana treffen soll.
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Kommt der Krieg oder kommt er nicht?
Manche Orte in Beirut erzählen immer noch vom Bürgerkrieg – obwohl der schon ein viertel Jahrhundert vorbei ist: Am Tor zum Christen-Stadtteil Aschrafieh (siehe Foto) war eine zeitlang die Frontlinie. Davor gab es einen Kilometer umkämpftes Niemandsland – auf der ehemaligen Gegenseite sehen die älteren Gebäude ähnlich aus.
Nur ein paar Straßen weiter residiert Achim Vogt, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in der libanesischen Hauptstadt. Er ist sich nicht ganz sicher, wie gefährlich die Lage wirklich ist. Weiterlesen
„Bei Euch zählen sie auf hundert“
Ab heute melde ich mich für die kommenden vier Wochen aus Beirut.
Erster Eindruck: Mahmoud (64) ist Sunnit und seit 43 Jahren Barkeeper – elf davon in Plochingen. Jetzt fuehrt er eine Bar, die einem reichen Drusen gehört. Ende Februar macht sie wegen Mangels an Kundschaft zu – zu viele neue Läden haben in Beiruts Schickimicki-Viertel Hamra aufgemacht.
Mahmoud hat noch keine Ahnung, wie es weiter geht. Er trinkt nie vor zehn Uhr abends, aber dann langt er schon hin. Weiterlesen
„Greift die Kreuzfahrer an, oder werdet unser Feind“
Der Islamische Staat sendet eine deutliche Botschaft an die Muslime im Westen: Begeht Anschläge oder wir zählen Euch zu „denen“. Wem das die wahren Fronten nicht klar vor Augen führt, dem ist nicht zu helfen…
zum Artikel
(Anm.: Ich biete hier bewusst die englische Version des AFP-Artikels an. In der einzigen deutschen Version, die ich auf einer Online-Seite gefunden habe steht komischerweise nur, dass der IS-Sprecher zu Anschlägen aufruft. Von der Drohung an die westlichen Muslime ist darin nicht die Rede)
Warum der Arabische Frühling gescheitert ist
Vor rund vier Jahren begann eine der hoffnugsvollsten arabischen Bewegungen der neueren Geschichte. Heute spricht kaum noch jemand darüber. Es ist ein trauriges Kapitel: Die demokratischen Erneuerer konnten sich letztlich nicht durchsetzen und die dschihadistischen Demokratie-Feinde bekamen massenhaft Geld.
Vor einigen Wochen habe ich mit dem Frankfurter SPD-Chef Mike Josef darüber gesprochen, warum das so ist. Josef ist Christ und stammt aus dem syrischen Qamischli – er kennt sozusagen beide Welten: zum Interview
Kommentar zu Pegida: Der Verlust der Unschuld
„Ausgerechnet das, was Pegida in der Öffentlichkeit stets zu leugnen versucht hat, brachte Lutz Bachmann zu Fall: die zweifelsfreie Nähe zu rechtsextremem Gedankengut…“
Mein Kollege Volker Bonacker hat den Fall Lutz Bachmann, wie ich finde, hervorragend kommentiert. Heftig war mal wieder die Reaktion einer bestimmten User-Fraktion (siehe die notwendige Mitteilung der Redaktionskollegen am Ende des Beitrags) : zum Kommentar .
